Tom Daley, Frank Kameny, Jane Addams, John Gielgud, Klaus Mann, Binyavanga Wainaina
Sechs Menschen sind mit dem 21. Mai verbunden; diese Einleitung nennt eine Auswahl. Frank Kameny, 1925 in New York City geboren, machte aus seiner Entlassung aus dem Bundesdienst, weil er schwul war, jahrzehntelangen Aktivismus. Tom Daley, 1994 in Plymouth geboren, wurde fünffacher Olympiamedaillengewinner im Wasserspringen. Jane Addams, 1935 in Chicago gestorben, gründete mit Ellen Gates Starr das Hull-House. Klaus Mann, 1949 gestorben, schrieb offen über Begehren und gegen den Faschismus, und Binyavanga Wainaina, 2019 in Nairobi gestorben, stellte Klischees über Afrika infrage.
An diesem Tag geboren
Tom Daley
Tom Daley wuchs vom jugendlichen Wunderkind des Wasserspringens zum fünffachen Olympiamedaillengewinner heran und verband sportliche Langlebigkeit mit einem öffentlichen Leben als schwuler Ehemann, Vater und Aktivist.
21MaiGeboren 1925101. GeburtstagFrank Kameny
Weil er schwul war, wurde er aus dem Bundesdienst entlassen; aus diesem persönlichen Unrecht machte er jahrzehntelange rechtliche, politische und praktische Arbeit für Gleichbehandlung.
An diesem Tag gestorben
Jane Addams
Addams machte die Lebensbedingungen in einem Einwandererquartier zum Ausgangspunkt sozialer Reformen, während ihre Friedensarbeit ihr internationale Anerkennung und heftigen Widerstand einbrachte.
21MaiGestorben 200026. TodestagJohn Gielgud
John Gielguds Stimme prägte Shakespeare für Generationen. Eine Verurteilung 1953 zeigte die Gefahr, der schwule Männer selbst auf dem Höhepunkt öffentlichen Erfolgs ausgesetzt waren.
21MaiGestorben 194977. TodestagKlaus Mann
Mann schrieb offen über Begehren und gegen den Faschismus und zeichnete die Entscheidungen von Künstlern nach, deren Freiheit davon abhing, ob sie der Macht widerstanden oder sich ihr anpassten.
21MaiGestorben 20197. TodestagBinyavanga Wainaina
Binyavanga Wainaina stellte sich gegen die Klischees, mit denen Afrika dargestellt wurde. Als Schriftsteller und Herausgeber schuf er auch Raum für afrikanische Literaturgemeinschaften und für ein öffentliches Gespräch über queere Leben.