Pedro Lemebel, Quentin Crisp
Der 21. November verbindet zwei Schreibende, die auffällige Andersartigkeit in öffentlichen Auftritt verwandelten. Pedro Lemebel, 1952 in Santiago geboren, nutzte Performance und Chroniken, um sich Diktatur, Klassenvorurteilen und Homophobie entgegenzustellen, auch in der chilenischen Linken. Quentin Crisp, 1999 gestorben, machte mit «The Naked Civil Servant» ein Leben sichtbarer geschlechtlicher Nonkonformität zur Autobiografie und blieb dabei eine schwierige Figur für die Befreiungspolitik.